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Abschlussbericht zur 42. Rheinlandmeisterschaft 2019 in Lahnstein

Christian Fink ist zum zweiten Mal Rheinlandmeister

Dramatisches Finale bei der 42. Rheinlandmeisterschaft vom 13.-14. und 18.-20. April 2019 in Lahnstein

  • Entscheidung in der Schlussrunde: Christian Fink gewinnt das A-Turnier und ist
    zum zweiten Mal Rheinlandmeister
  • Michaela Roj wird souverän zum zweiten Mal Rheinlandmeisterin
  • Valeri Melnikov gewinnt zum zweiten Mal die Rheinlandmeisterschaft der Senioren
  • Kai Mailitis gewinnt zum zweiten Mal das Hauptturnier
  • Michael Schenderowitsch ist neuer Rheinlandmeister im Blitz
  • Insgesamt 103 Teilnehmer, plus 68 beim Blitzen in fünf spannenden Turnieren beim 40-jährigen Vereinsjubiläum des Ausrichters SV Turm Lahnstein

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Der SV Turm Lahnstein 1979 nahm sein 40-jähriges Vereinsbestehen in diesem Jahr zum Anlass, zum zweiten Mal nach 1999 die Einzelmeisterschaften für die Schachfreunde des Schachverband Rheinland auszurichten. Erneut wurden die fünf Turniertage in der Mensa des Schulzentrums Lahnstein zu einem großartigen Höhepunkt zum Abschluss der Saison, bei dem sich die teilnehmenden Schachfreunde wie immer in toller, freundschaftlicher Atmosphäre sportlich außerordentlich spannende Wettkämpfe lieferten.

A-Meisterturnier

Christian Fink wird in einem dramatischen Finale zum zweiten Mal Rheinlandmeister

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Hochgradig spannend verlief das A-Turnier, das am Karsamstag in einer dramatischen Schlussrunde gipfelte. Die DWZ-Favoriten musste früh Federn lassen, insgesamt kam keiner ungeschoren davon. So musste sich Andreas Kessler gleich zum Auftakt gegen Jens Wohde geschlagen geben. In Runde zwei verloren die beiden Heimbach-Weis/Neuwieder Vereinsfreunde Christian Fink und Tim Ronge jeweils gegen George Bruziks und Andreas Kessler. Der zweifache Rheinlandmeister und Vorjahres-Vizemeister Dr. Ralf Schön musste in der dritten Runde gegen Jens Wohde eine Niederlage quittieren. Christian Marquardt war mit einem Sieg gegen George Bruziks und drei Remis gut ins Turnier gestartet. In der zweiten Turnierhälfte stand dagegen nur ein Sieg, immerhin gegen Christian Fink auf seiner Haben-Seite.
So kam es zu einem überraschenden Zwischenstand nach dem ersten Turnier- Wochenende, in dem Jens Wohde mit drei Punkten vor Christian Fink und Christian Marquardt mit jeweils 2½ Punkten das Feld anführte. Mit 2 Punkten behielten aber auch Tim Ronge, Dr. Ralf Schön und Andreas Kessler Chancen auf den Rheinlandmeister-Titel.

Zum Auftakt der zweiten Turnierhälfte in der Abend-Runde am Gründonnerstag wahrten Jens Wohde, Christian Fink, Tim Ronge und Andreas Kessler, die alle mit Weiß gewannen, ihre Titelchancen. Christian Marquardt brachte am Karfreitag Christian Fink dessen zweite Niederlage bei und spielte sich zurück in den Kreis der Titelaspiranten: Vor der letzten Runde hatten noch vier Schachfreunde Aussichten auf den Rheinlandmeistertitel.
Die Schlussrunde verlief hochdramatisch. Früh musste Tim Ronge gegen George Bruziks Dauerschach zulassen: die Chance, aus eigener Kraft den Titel zu gewinnen, war dahin. Somit entschied die dramatische Partie zwischen Christian Fink und Jens Wohde um den Turniersieg: Der Sieger war Rheinlandmeister; bei einem Remis wäre Tim Ronge der lachende Dritte gewesen. Es war die längste Partie des Tages, von beiden Seiten sicher nicht ohne Fehler, am Ende aber behielt Christian Fink die besseren Nerven und letztlich das bessere Ende für sich.

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Drei Schachfreunde punktgleich auf den ersten drei Plätzen – es war ein unglaublich spannendes Turnier um die Rheinlandmeisterschaft. Christian Fink hat es letztlich geschafft, mit Kampfeswillen, Durchhaltevermögen und auch etwas Glück seinen zweiten Rheinlandmeistertitel zu erringen. Tim Ronge und Andreas Kessler waren ihm ebenbürtig. Ersterer verlor seine Chancen durch das Remis in der Schlussrunde gegen George Bruziks. Und Andreas Kessler hatte bei der Punktgleichheit stets den Nachteil in der Zweitwertung, durch die Niederlage im direkten Vergleich gegen Christian Fink in Runde 3. Shooting-Star des A-Turniers war allerdings Jens Wohde: Der Aufsteiger aus dem B-Turnier war bis zwei Runden vor Schluss auf der Siegerstraße, noch in der Schlussrunde war der Sieg für ihn greifbar nahe. Nach den Niederlagen gegen Tim Ronge und Christian Fink fiel Jens Wohde aber letztlich auf den undankbaren vierten Platz zurück.

B-Meisterturnier

Dr. Max Gebhardt gewinnt ungefährdet

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Vorentscheidend um den Turniergewinn war der Sieg von Dr. Max Gebhardt in der 4. Runde gegen seinen bis dahin ärgsten Konkurrenten Thomas Schwab. Damit setzte er sich nach zwei Siegen und zwei Remis mit ½ Punkt Vorsprung an die Spitze des Feldes. Zum Auftakt der zweiten Turnierhälfte baute er mit einem weiteren Sieg gegen Elias Roos seinen Vorsprung auf einen ganzen Punkt aus – und dabei blieb es bis zum Ende des Turniers, wofür Dr. Max Gebhardt zwei Remis in den letzten beiden Runden gegen Ralf Teichgräber und Patrick Buhr genügten. Mit dem ungefährdeten Turniersieg ist ihm zugleich der direkte Wiederaufstieg ins A-Turnier des nächsten Jahres gelungen. Dass niemand Dr. Max Gebhardt ernsthaft gefährden konnte, lag sicherlich auch an der „Friedfertigkeit“ der Teilnehmer im B-Turnier: Die Remisquote lag bei über 60%. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten punktgleich Sabrina Ley, Helmut Bürger und Thomas Schwab. Remiskönigin des Turniers, und als einzige mit dem Turniersieger ungeschlagen ist die Lokalmatadorin Sabrina Ley auf Platz 2. Thomas Schwab war mit 2½ aus 3 am besten ins Turnier gestartet, begrub aber seine Ambitionen nach der Niederlage in der 4. Runde gegen Dr. Max Gebhardt und remisierte sich danach bis zur letzten Runde durch. Und der zweite Vertreter des Ausrichters im B-Turnier Ralf Teichgräber kann mit seiner 50% Punkteausbeute letztlich ebenfalls zufrieden sein.

Meisteranwärter-Turnier

5 Siege, 2 Remis – Dr. Boris Damke gewinnt souverän

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Zuletzt hat Dr. Boris Damke im Jahr 2012 bei der Rheinlandmeisterschaft im Hauptturnier mitgespielt. Nun hatte er einen Freiplatz im Meisteranwärter-Turnier bekommen – und sich dafür auf eindrucksvolle Weise bedankt. Bereits in der ersten Turnierhälfte war er mit drei Siegen gestartet und musste nur gegen Hans-Jürgen Zirwes ein Remis zulassen. Zwei weitere Siege und ein Remis in der Vorschlussrunde gegen Kay Schönberger brachten Dr. Boris Damke am Ende den souveränen Turniersieg ein.
Kay Schönberger war überhaupt zum ersten Mal bei einer Rheinlandmeisterschaft mit dabei: Den Freiplatz im Turnier hat er aufgrund seiner guten DWZ bekommen – und diesen auch mit einer guten Turnierleistung bestätigt, die ihm am Ende Platz 2 einbrachte. Hans-Jürgen Zirwes auf Platz 3 ist dagegen seit mehr als 20 Jahren bei jeder Rheinlandmeisterschaft mit dabei – ein schlimmer Bock in der Schlussrunde gegen Gerhard Rörig, in der er zweizügig die Dame eingestellt hatte, verdarb ihm eine vielleicht noch besserer Platzierung. Und Harald Merges, der nach der ersten Turnierhälfte mit 2 Siegen und 2 Remis noch auf Platz 2 lag, vergab die Schlussrunde kampflos nur deshalb, weil er schlichtweg verschlafen hatte.

Senioren-Einzelmeisterschaft

6 Siege, ein Remis: Valeri Melnikov gewinnt mit 1½ Punkten Vorsprung zum zweiten Mal die Rheinlandmeisterschaft der Senioren

Mit 15 Teilnehmern war die Meisterschaft der Senioren hervorragend besucht – eine Zahl, die nur einmal in den letzten 20 Jahren, 2010 in Mendig noch um zwei Schachfreunde übertroffen worden war. Und auch von den Wertungszahlen her war das Turnier bärenstark besetzt. Ganz an der Spitze aber landete keiner der Topfavoriten: Valeri Melnikov war es, der die beste Turnierleistung zeigte und am Ende hochverdient seinen zweiten Rheinlandmeistertitel nach 2013 gewann. Nach seinem Sieg zum Auftakt gegen den Vorjahressieger Karl-Josef Burg schaltete er nacheinander die Topfavoriten Hans-Jürgen Fleuch, Jürgen Kaster und Boris Buzov aus. Vor seinem einzigen Remis in der Schlussrunde gegen Georg Müller stand Valeri Melnikov bereits als Turniersieger und neuer Seniorenmeister fest. Jürgen Kaster muss weiterhin auf seinen ersten Titelgewinn bei den Senioren warten; ihm blieb wieder einmal „nur“ der zweite Platz. Punktgleich auf Platz drei Boris Buzov: DER Senior der Meisterschaft wird in diesem Jahr 87 Jahre alt, hat zuvor schon dreimal das Hauptturnier gewonnen und ist nach wie vor ein gefürchteter Gegner am Brett.

Hauptturnier

Kai Mailitis gewinnt zum zweiten Mal

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Mit insgesamt 64 Teilnehmern war das Hauptturnier ganz hervorragend besucht, nur bei der Rekord-Meisterschaft in Reil im Jahr 2011 waren es zuletzt noch mehr gewesen. Wie immer war das Feld kunterbunt gemischt, Damen und Herren, Jugend und Senioren spielten gemeinsam in dem großen Turnier. Nur einmal hat Kai Mailitis in den letzten 5 Jahren ein Hauptturnier ausgelassen, wie immer gehörte er auch diesmal zum Favoritenkreis. Er ist dafür bekannt, nicht jede Partie auf Biegen und Brechen auf Gewinn zu spielen, sondern auch schon mal das eine oder andere Remis einzustreuen: Das hat er diesmal nur in Runde 2 gegen Felix Rösch gemacht – mit zusätzlichen 6 Siegen
hat Kai Mailitis aber diesmal souverän das Hauptturnier nach 2017 zum zweiten Mal gewonnen. So dass er zwischendurch in Lahnstein auch schon mal laut darüber nachgedacht hat, ob er in Zukunft nicht doch einmal in einem der Meisterturniere antreten sollte…
Platz 2 ging mit seinen sechs Siegen an Dimitrij Konstantinowskij – nur das Spitzenspiel gegen Kai Mailitis in Runde 5 hatte er kampflos versäumt. Sehr eng ging es auf den nachfolgenden Plätzen zu, fünf Schachfreunde teilten sich punktgleich die Ränge drei bis sieben. Bemerkenswert auch, dass die ersten vier Plätze alle von Spielern des VfR-SC Koblenz eingenommen wurden.

Den Preis des besten Jugendlichen hat Elias Höfer mit hervorragenden 4½ Punkten gewonnen. Er hat zudem mit seiner Turnierleistung einen DWZ-Zugewinn von 278(!) Punkten erzielt.
Der Rating-Preis für den besten Spieler mit DWZ bis 1600 ging an Johann Decrouppe, für DWZ bis 1400 an Nick Schrott.

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Damen-Einzelmeisterschaft

Michaela Roj wird souverän zum zweiten Mal Rheinlandmeisterin

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In diesem Jahr nahmen sieben Damen und Mädchen im Hauptturnier teil, die Reihenfolge ihrer Platzierung entschied über die Damenmeisterschaft. Von Beginn an war klar, dass an der DWZ-Favoritin Michaela Roj keine ihrer Konkurrentinnen vorbeikommen konnte. Michaela startete mit drei Siegen in Folge ins Turnier, gewann dabei auch im Duell der Damen in Runde 2 gegen Christina Marx. Fortan spielte sie stets an den vorderen Brettern, hatte die stärksten Gegner, was sich zudem in ihrer hervorragenden Buchholz-Zahl widerspiegelt. Nur den beiden Topfavoriten Kai Mailitis und Dimitrij Konstantinowskij musste sie sich geschlagen geben. Am Ende hatte sie als Beste aller Spieler mit 4½ Punkten zum zweiten Mal nach 2012 die Damenmeisterschaft für sich entschieden.
Mit einem Sieg in der Schlussrunde konnte Christina Marx nach Punkten gleichziehen, was der gleichfalls zweifachen Rheinlandmeisterin Platz 2 einbrachte. Dritte wurde Martina Klemens, die ebenfalls in der Schlussrunde gewann und auf 4 Punkte kam.

Blitz-Einzelmeisterschaft

Michael Schenderowitsch gewinnt erstmals die Rheinland-Blitzmeisterschaft

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Mit nur 68 Teilnehmern war die Blitzmeisterschaft in Lahnstein überraschend schwach besucht – was ganz sicher mit an dem sonnig-warmen Frühlingsnachmittag am Karfreitag gelegen hat. Neben den üblichen Titelaspiranten gesellte sich diesmal ein „Rückkehrer“ zum Teilnehmerfeld, der zuvor viele Jahre in Rheinhessen gespielt hatte: In einer regelrechten „Hauruck“ Aktion wurde Michael Schenderowitsch – bei vorliegender schriftlicher Beitrittsbestätigung von seinem neuen Verein SV Koblenz – nach telefonischer Rücksprache mit dem SBRP Referenten für Datenverarbeitung, die offizielle Ummeldung und Spielberechtigung für den SV Koblenz ab Karfreitag Nachmittag, 14.00 Uhr zugesprochen. Damit war er ganz frisch auch für die SVR Blitzmeisterschaft spielberechtigt – was er völlig hemmungslos dazu ausgenutzt hat, die Meisterschaft zu gewinnen.
Der 14-fache Rheinland Rekord-Blitzmeister Dr. Thomas Bohn landete mit ½ Punkt Rückstand auf Platz 2, vor den punktgleichen Dieter Puth und Yuri Boidman.

Fazit

Die 42. Rheinlandmeisterschaft in Lahnstein wurde erstmals in einem neuen, von der SVR Mitgliederversammlung 2018 beschlossenen Teilnehmermodus der Meisterturniere ausgetragen: Statt bisher vier Turniere mit jeweils 10 Teilnehmern wurden nur drei Meisterturniere mit je 8 Teilnehmern gespielt. Eine Reduzierung von 40 auf 24 Teilnehmer in den vollrundigen Meisterturnieren. Ein Spielmodus, der auch in manchen Vorjahren bereits wegen mangelnder Teilnehmerzahlen notwendig gewesen war. Eine Reduzierung der Rundenzahl von 9 auf 7 in den Meisterturnieren, die auch wegen der ab diesem Jahr in Rheinland-Pfalz geänderten Ferienregelung der Osterferien notwendig geworden war: Erstmals war der Gründonnerstag in diesem Jahr ein Schultag – und da die Rheinlandmeisterschaften vorwiegend in Schulen ausgetragen werden, entfällt damit der Gründonnerstag als kompletter Spieltag. 9 Spielrunden wären so in der bisherigen, für die Schachfreunde im SVR gewohnten Austragungsform an den beiden Wochenenden vor Ostern nicht mehr möglich gewesen.
Der neue Spielmodus hat sich im Großen und Ganzen bei der Meisterschaft in Lahnstein bewährt. Da es auch in diesem Jahr im Vorfeld einige Absagen vorberechtigter Spieler für die Meisterturniere gegeben hatte, hätten drei, geschweige denn vier Turniere mit je 10 Teilnehmern gar nicht zustande kommen können. Die Zahl der Bewerbungen für die Meisterturniere hatte gerade mal die Absagen kompensieren können – im neuen, „reduzierten“ Austragungsmodus. Nur eine einzige wehmütige Rückmeldung eines Schachfreunds aus dem A-Turnier gab es: „7 Runden sind doch arg wenig…“ Es ist sicherlich schwieriger als früher, „Ausrutscher“ zu kompensieren. Andererseits steigt die Spannung in den Turnieren, wie wir es wir in diesem Jahr ganz besonders im A-Turnier erlebt haben.

Allen Teilnehmern sei gedankt, die in diesem Jahr den Weg zur Meisterschaft nach Lahnstein gefunden haben. Insgesamt haben wir wieder eine sehr erfreuliche Steigerung der Teilnehmerzahl auf mehr als 100 Schachfreunde zu verzeichnen, die wir zuletzt im Jahr 2015 in Nickenich hatten. Das lag ganz besonders an den vielen Schachfreunden im Hauptturnier und bei der Meisterschaft der Senioren!

Dass sich alle bei der Meisterschaft in Lahnstein wohlfühlen konnten, lag einerseits an den hervorragenden Spielbedingungen in der hellen, lichtdurchfluteten Mensa im Schulzentrum. Andererseits auch an der hervorragenden Vorbereitung und Organisation durch den ausrichtenden Verein SV Turm Lahnstein, der die Meisterschaft aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens ausgerichtet hat.
Unermüdlich stets von Seiten des Ausrichters präsent waren neben Kurt Sanner, der im Juni sein 25-jähriges „Jubiläum“ als Vorsitzender des SV Turm Lahnstein begehen kann, auch Peter Ley und Friedhelm Schneider. Sie und weitere zahlreiche Helfer sorgten dafür, dass es den Schachfreunden und Gästen an nichts fehlte.

Eine großartige Unterstützung bei der Turnierleitung leistete Stephan Büchner vom SV Lahnstein, der nicht nur ständig im Spielsaal präsent war, der das Hauptturnier leitete, der auch zu jeder Runde alle Spielsätze, Figuren, Uhren und Partieformulare vorbereitete, und in den Meisterturnieren die Namensschilder der Spieler den Tischen zuordnete. Kaum jemals hatte SVR-Spielleiter Thomas Hönig so wenig zu tun wie bei der Meisterschaft in Lahnstein.

Der SVR Vorsitzende Karsten Loof war sowohl zur Eröffnung der Meisterschaft gekommen, als auch zur Siegerehrung zum Blitzturnier und zur Schlussrunde am Karsamstag. Dazu hatte er zahlreiche Preise mit im Gepäck, so dass bei der Siegerehrung zum Abschluss der Meisterschaft niemand leer ausging.

Insgesamt waren es erneut fünf großartige Turniertage bei der 42. Rheinlandmeisterschaft in Lahnstein, die alle Beteiligten sicherlich in guter Erinnerung behalten werden. Somit hoffen nicht nur der SVR Spielleiter, sondern sicher auch viele der teilnehmenden Schachfreunde, spätestens zum 50-jährigen Vereinsjubiläum des SV Turm Lahnstein wiederkommen zu dürfen.

Thomas Hönig, Spielleiter SVR



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