DWZ-INFO


Wann und welche Partien sind DWZ-mäßig auswertbar ?

Nur am Brett erzielte Partieergebnisse dürfen ausgewertet werden, also keine kampflos entstandenen Resultate.

Nachträglich von einer Schiedsinstanz zugesprochene Ergebnisse bleiben dann unberücksichtigt und die ursprünglich erspielten Resultate bleiben bestehen, wenn die Partien ordnungsgemäß am Brett beendet wurden. Wurde eine Partie regelwidrig abgebrochen oder nach ordnungsgemäßem Abbruch nicht oder falsch fortgesetzt, so gelten die nach der jeweiligen Turnierordnung dafür in Anwendung gebrachten Resultate bzw. die einer Schiedsinstanz.

Turniere werden immer als Ganzes ausgewertet. Eine Auswertung nur für einzelne Turnierteilnehmer ist nicht gestattet.

DWZ für Schachcomputer werden nicht geführt. Partieresultate gegen Computer werden gestrichen.

Grundsätzlich werden nur Turniere ausgewertet, die auf dem deutschem Gebiet ausgetragen worden sind.

Eine Gesamtbedenkzeit von mindestens 90 Minuten pro Spieler und Partie ist grundsätzlich Voraussetzung, unabhängig von der Festlegung der Zeitkontrollen.
Lediglich für offizielle Jugendmeisterschaften gilt eine davon abweichende Regelung:
Eine Stunde Mindestbedenkzeit pro Spieler und Partie für die Klassen U12 und U10.

Namen oder Bezeichnungen werden in Groß/Kleinschreibung dargestellt. Umlaute werden nicht aufgelöst, und "ß" wird nicht als "ss" geschrieben. Spielernamen werden in der Form "Name,Vorname,Titel" aufgeführt, also ohne Leerstelle, aber mit Kommata zwischen Nach- und Vornamen und Vornamen und Titel.
Beispiel: "von Droste-Hülshoff,Karl Werner,Dr."
Ist für ausländische Namen eine Transkription vorzunehmen, so ist wie bei der FIDE die englische Version zu verwenden.
Die meisten ausländischen Namenszusätze werden vor dem Nachnamen belassen.
Beispiele: "van der Biest,Dennis" oder "De la Costa,Carlos"

Die Spielresultate müssen vollständig in geeigneter Form (z.B. Kreuztabelle, Liste mit Gegnernummer- und Ergebnisfolge) übermittelt werden. Zurücktreter dürfen nicht gestrichen werden, aber die kampflos entstandenen Resultate sind unbedingt als solche zu kennzeichnen, z.B. mit "+" oder "-". Schachcomputer müssen ebenfalls als solche kenntlich gemacht werden.

Die Identität eines Spielers wird erkannt an seinem Namen und Vornamen, an seinem Geburtsdatum, seiner ZPS-Nummer oder PKZ (persönliche Kennziffer), an seiner Vereins- und Bezirkszugehörigkeit. Diese Daten werden im allgemeinen den Mitgliederlisten der Zentralen Passstelle des DSB entnommen. Bei Vereinsturnieren genügen exakte Namensangaben, und wenn der Spieler ungewertet ist, muss das Geburtsdatum hinzugefügt werden. Dasselbe gilt für Turniere auf Kreis- oder Bezirksebene, doch muss hier auch der Verein angegeben werden.


Zum DWZ-Rechner des SVR.
Zur Anleitung zur Meldung eines Turniers zur DWZ-Bearbeitung.